Was war das denn?

23. März 2010

Man geht tanzen, sieht eine Frau auf der Tanzfläche, die interessiert zurückschaut. Man „tanzt sie an“ und merkt, daß etwas zurückkommt. Man tanzt gemeinsam, unterhält sich abseits der Tanzfläche, soweit die in unterirdischer Lautstärke hämmernden Rhythmen dies zulassen und stellt fest, daß einem die Frau sehr gut gefällt.

Auf einmal tanzt sie mit jemandem anderes, scheint einen nicht mehr zu bemerken. Na gut, soll ja mal vorkommen, daß eine Frau ihre Meinung ändert, einen anderen besser findet. Es zwiebelt etwas im Magen, aber was will man anderes machen als die Geschichte abzuhaken. Schnellstmöglich.

Gesagt, getan, man tanzt alleine weiter, hält Distanz. Bis man auf einmal merkt, daß die Frau sich etwas zu auffällig in der Nähe aufhält, wenn auch immer noch mit dem anderen. Was dann auch der Grund ist, daß man es cool spielt, bewußt in eine andere Richtung schaut. Soll sie den anderen erstmal in die Wüste schicken, bevor man die Heizung wieder etwas hochdreht.

Dummerweise passiert das nicht. Stattdessen kommt sie irgendwann zu mir, sagt „Tschüß, mein Lieber“ und küßt mich auf den Mund. Baff, wie ich bin, kriege ich kein Wort heraus. Und schon ist sie weg. Ohne daß ich ihre Handynummer habe.

Fantastisch, wie ich es mal wieder vergeigt habe.

Apple iPad

29. Januar 2010

Beifahrerinnen

24. Januar 2010

Kurze Spritztour mit der Mutter in einem Caterham Seven:

Ex-Formel1-Pilot Riccardo Patrese kutschiert seine Ehefrau um den Kurs von Jerez:

Jordi Gené, Bruder von Marc Gené, zeigt seiner Großmutter seinen Arbeitsplatz:

Moderne Kommunikation

31. Dezember 2009

„Wozu brauchst Du eigentlich noch ein Festnetztelefon? Du machst doch eh alles mit dem Handy.“

„Stimmt, aber ich muß mich anrufen können, wenn ich mal wieder nicht weiß, wo in der Wohnung ich es liegengelassen habe.“

Klimakrise

20. Dezember 2009

Fassen wir mal zusammen:

  • Die durchschnittlichen Temperaturen sind seit 10 Jahren – entgegen den Vorhersagen – nicht angestiegen.
  • Britische Wissenschaftler haben (unter dem Stichwort „Climategate“) fleißig daran mitgewirkt, daß Forschungsergebnisse möglichst nur auf eine Art und Weise interpretiert und daß Strategien zur Diskreditierung von abweichenden Meinungen initiiert wurden.
  • Unsere Medien rufen angesichts des Scheiterns von Kopenhagen nicht nur die Klimakrise, sondern auch die Vertrauenskrise aus.
  • Gerade vor zwei Minuten lese ich auf meinen Thermometer -10° Celsius ab.

Wer will eigentlich die Hysterie, die gegenwärtig in den Medien inszeniert wird, noch ernstnehmen?

iPhone und Benutzerfreundlichkeit

18. Dezember 2009

So ist das, wenn man in der Bekanntschaft den Ruf als Computerheiler weghat: Man wird zu Notoperationen an einem Apple iPhone gerufen, selbst wenn man sonst ausschließlich auf Windows-Maschinen arbeitet.

In diesem Fall ging es um verbogene Einstellungen an zwei Mailkonten – OK, nicht wirklich eine Herausforderung. Es gestaltete sich allerdings viel langwieriger als nötig, vor allem, weil die Mailapplikation offenbar beim Senden immer nur genau eine Mail in der Mache hat. Und wenn die wegen krummer Settings nicht verschickt werden kann, dann ist auch das zweite (aber funktionierende) Konto so lange blockiert, bis der Mailer nach laaaaanger Wartezeit feststellt, daß der Zugriff auf das erste Konto nicht klappt.

Zudem scheint eine Mail, die nicht verschickt werden konnte, auch nicht richtig aus der Mailqueue gelöscht werden zu können. Man kann sie zwar aus dem Ausgangsordner entfernen, aber beim nächsten Zugriff probiert das Programm doch wieder, irgendetwas zu versenden – mit der damit verbundenen Wartezeit und Blockierung des zweiten Kontos. Wirklich nervtötend.

Von Apples vielgerühmter Benutzerfreundlichkeit habe ich jedenfalls nicht viel gemerkt. Und weiß jetzt auch, daß ich ein iPhone in diesem Leben nicht brauchen werde.

Cat Content

7. Dezember 2009

…geht immer.

Plus ça change, plus c’est la même chose

6. Dezember 2009

Es gibt für mich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, daß – entgegen meinen Befürchtungen – mein Verhältnis zur I. sich nicht geändert hat. Immer noch treffen wir uns regelmäßig und tauschen uns bei einer guten Flasche Wein über alles Mögliche aus. Die schlechte Nachricht lautet, daß ich nach wie vor in der LUFB-Falle gefangen bin. Und wenig Chancen sehe, mich aus ihr zu befreien.


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