Archive for Juli 2009

Die Pein des Anfängers

30. Juli 2009

Wenn man nur alle Jubeljahre eher unregelmäßig zum Laufen geht*, darf man sich nicht wundern, wenn bei jedem Lauf die Schmerzen die gleichen sind wie beim letzten Mal. Man beginnt quasi jedes Mal neu.

*eine wahrhaft rheinische Formulierung

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Opel-Bilanzen

20. Juli 2009

Hat ja lang genug gedauert, bis mal jemand nachfragt.

Und – quelle surprise – es steht drin, was wir erwarteten.

Ein angenehmes Wochenende

9. Juli 2009

Dieses Wochenende werde ich einen Freund besuchen. Genau jenen, der mich vor ein paar Wochen beschwatzt hat, mit dem Fitnesstraining anzufangen. Und eigentlich hatte ich mir dabei ein paar angenehme Tage vorgestellt. Bißchen Schwimmen gehen und mir dabei von ihm ein paar Tips abholen. Vielleicht noch eine Runde laufen. Und abends auf ein dort stattfindendes Straßenfest, gemütlich ein paar Bierchen zischen. Weißbier wirkt übrigens isotonisch und damit perfekt gegen Krämpfe. Ich liebe solche Begründungen!

Wie gesagt, alles schön streßfrei.

Gerade habe ich mit ihm telefoniert. Er hat mir das Trainingsprogramm durchgegeben („Trainingsprogramm? Welches Trainingsprogramm??“) und freudigen Tones mitgeteilt, daß er mich bei einem der  besten Triathlontrainer Deutschlands angekündigt hat. Als derjenige, der nächstes Jahr bei einem Iron Man mitmachen möchte. Und natürlich wird der mich einer „lockeren“ Begutachtung unterziehen. Ja nee, is‘ klar – Iron Man. Und gaaanz locker.

Hüüülfe!

Palin ein letztes Mal in Hochform

4. Juli 2009

Der Spiegel nennt es einen bizarren Abgang und die ultimative Palin-Rede, mit der Sarah Palin ihren vorzeitigen Rücktritt als Alaskas Gouverneurin verkündet: „Ein ungebremster Gedankenstrom ohne Punkt und Komma, frei von lästiger Syntax und voller Bandwurmsätze, die mittendrin beginnen und auf halbem Wege verenden.“

Wenn man das Video gesehen hat, kann man nur zustimmen.

Teil 2 hier.

Mediale Übertreibung

4. Juli 2009

Wenn ich den Medien glauben darf, hatten wir gestern Weltuntergang. Nun bin ich genau zur Zeit des Weltuntergangs durch eben jenen gelaufen und mein Eindruck war: Ja, es kommt viel Wasser herunter, ja, es blitzt und donnert. Nein, ein Weltuntergang war es nicht. Eher ein normales Sommergewitter nach mehreren Tagen drückender Schwüle.

Unseren täglichen Frust gib uns heute

3. Juli 2009

Nach knapp drei Wochen regelmäßigem Schwimmen (Frau Hestitopia, nehmen Sie dies bitte zur Kenntnis!) war ich ja der Auffassung, daß ich so langsam auch mit dem Laufen beginnen könnte. Schon seit zwei Wochen liegen die Mizunos in der Ecke und glotzen mich erwartungsvoll an. Also den MP3-Player mit fetzigen Melodien aufgeladen, Sportklamotten und Schuhe an und los. 4 km sollten für den Anfang nicht zuviel sein, die traben wir doch gemütlich herunter.

Aber ach! Nach dem ersten Kilometer läuft ein unsichtbarer Peiniger nebenher und sticht mich permanent in die Seite, nach dem zweiten Kilometer scheint ein teuflischer Wissenschaftler sämtlichen Sauerstoff aus der Luft entfernt zu haben. Notgedrungen gehe ich den dritten Kilometer und japse dabei wie ein Kabeljau auf dem Fischfangmutterschiff kurz vor seiner Reinkarnation als Iglo-Fischstäbchen. Der vierte Kilometer wird mit kurzen Alibi-Zwischensprints (würde eine Weinbergschnecke sagen) im mittlerweile einsetzenden strömenden Regen absolviert.

Vollkommen klatschnass komme ich zuhause an und frage mich, wie ich es jemals schaffen soll, 15 km am Stück zu laufen. Arrgh.

NPD für Intoleranz

3. Juli 2009

Auf Zeit Online liest man, daß unter dem Motto „Mit Energie für Toleranz“ ein Fußballspiel zwischen Energie Cottbus und Germania Storkow, einer Amateurmannschaft geplant war, jedoch auf Druck der NPD wieder abgesagt wurde, da diesem Drecksgesindel derem Landesvorsitzenden das Motto nicht gefiel.

Mal abgesehen von diesem peinlichen Einknicken von Energie Cottbus vor den Rechten – aber so direkt und explizit hat selten ein höherrangiger Neonazi-Schwachkopf NPD-Parteipolitiker zu verstehen gegeben, daß seine Partei für Intoleranz steht.