Archive for the ‘Privates’ Category

Nur mal so

27. Juni 2009

… zur Info: Minus 2 kg in einer guten Woche.

Allerdings ist nicht geplant, aus diesem Beitrag eine Dokumentation des täglichen Irrsinns zu machen wie der Verstrahlte aus dem Norden.

Stayfriends

25. Juni 2009

Eigentlich wollte ich mich bei Stayfriends anmelden, nachdem ich festgestellt habe, daß sich dort schon einige ehemalige Klassenkameraden tummeln, die ich seit ewigen Zeiten nicht gesehen habe. Will man jedoch auf der Stayfriends-Seite Leistungen und Kosten herausfinden, ist das zum Scheitern verurteilt. Richtig gelesen! Solange man nicht angemeldet ist, gibt es nirgendwo einen Überblick (oder man hat ihn gut versteckt), was man mit dem kostenlosen Basis-Account darf und was nicht.

Daß man erst mit dem kostenpflichtigen Gold-Account andere kontaktieren kann (womit IMHO der Basis-Account vollkommen sinnlos ist), bleibt ebenso verborgen wie die Tatsache, daß es überhaupt einen Gold-Account gibt. Folglich ist auch nicht erkennbar, was er kostet und erst über eine Googlesuche erfährt man, daß Stayfriends innerhalb von 3 Jahren den Preis offenbar um 60 Prozent erhöht hat. Weitere Preissteigerungen nicht ausgeschlossen.

Angesichts dieser Intransparenz, die mich eher an die typische Internet-Abzockerklitsche erinnert, entscheide ich, daß Stayfriends noch ein bißchen auf meine Anmeldung warten muß.

Midlife Crisis?

19. Juni 2009

In den letzten Jahren habe ich – hauptsächlich beruflich bedingt – vornehmlich einer sitzenden Lebensweise gefrönt mit all den Folgen, die das mit sich bringt. Als da wären: gute 5 10 15 kg Übergewicht und eine Kondition nahe dem Nullpunkt.

Vorgestern hat mich ein Freund besucht, der vor einem Jahr mehr oder weniger in der gleichen Lage war. Bis er einen Triathlon als Zuschauer besuchte und sich von der Atmosphäre des Wettkampfs anfixen ließ. Dieses Jahr wird er an zwei Triathlons teilnehmen, die zwar beide noch nicht über die volle Iron-Man-Distanz gehen, aber immerhin.

Mit viel Überzeugungskraft hat er auf mich eingeredet, daß ich – abgesehen vom Übergewicht und den fehlenden Muckis – die ideale Körperstatur für Triathlon hätte und es wäre eine Schande, das nicht auszunutzen. So ganz glaube ich ihm nicht – eigentlich überhaupt nicht! – aber zumindest habe ich den Entschluß gefaßt, fitter zu werden. Was ich gestern mit zwei Stunden Schwimmen (mit viiieeelen Pausen) auch begonnen habe. Und mit Müsli und fettarmem Joghurt heute morgen. Und mit erneutem Schwimmen gerade eben. Und höchstwahrscheinlich mit dem Sterbebett morgen früh, frei nach dem Motto: Sieg oder Sani, Hawaii oder Herzkasper.

P.S.: Auf dem Schild im Schwimmbad heißt es zwar, man möge bitte vor dem Schwimmen duschen, allerdings steht nicht drauf, womit. Anders ist es nicht zu erklären, daß der Herr, durch dessen Kielwasser ich zufällig schwamm, eine Parfumwolke hinter sich her zog wie ein Damenkegelclub auf Mallorca. Unter Wasser! Wie eklig ist das denn??

P.P.S.: Außerdem muß ich mir überlegen, wie ich den Chlorgeruch loswerde, bevor es heute abend auf die Piste geht. Nochmal duschen? Das wäre dann das vierte Mal heute.

Embarrassing moments

24. Februar 2009

Déjà vu? FML

Callcenter

11. Januar 2008

Gerade eben einen Anruf der DualityMedia (oder so ähnlich) bekommen.

Rrrrring.

Ich: wegen unterdrückter Rufnummer Hallo?

DuM: Ja, hier ist die Firma DualityMedia. Spreche ich mit Herrn Spritkopf?

Ich: Tun Sie. Um was geht es denn bitte?

DuM: Schön, daß ich Sie erreiche. Sie sind ja bei uns Kunde und deswegen wollten wir…

Ich: Was bin ich??

DuM: Sie sind Kunde von uns.

Ich: Das wüßte ich aber.

DuM: Das Haus, in dem Sie wohnen, kriegt sein Kabelprogramm von uns…

Ich: Dann ist vielleicht die Hausverwaltung Kunde von Ihnen, aber nicht ich.

DuM: … so daß jedesmal, wenn Sie Pro7 einschalten, Sie das Programm von uns geliefert bekommen.

Ich: Ja klar, ich und Pro7… Geräusch einer auf die Stirn klatschenden Hand.

DuM: Egal. Auf jeden Fall bieten wir Ihnen an, daß Sie über eine Leitung von uns fernsehen, telefonieren und ins Internet gehen können.

Ich: Einen solchen Vertrag mit Ihnen hat schon ein Freund von mir abgeschlossen…

DuM: Und?

Ich: … und bei dem funktioniert weder Internet noch Telefon richtig. Was mich vermuten läßt, daß Sie Ihre Technik nicht im Griff haben.

DuM: Wirklich?

Ich: Wenn ich mal Lust habe, mir so richtig viel Ärger an die Backe zu hängen, dann werde ich Kunde bei Ihnen.

DuM: Ok, dann auf Wiederhören.

Klick.

Heute in meiner Lieblingsbuchhandlung

23. Dezember 2007

Ich will noch genüßlich die letzte Dreiviertelstunde vor Ladenschluß mit ausgedehntem Stöbern verbringen, da komme ich mit einem Herrn über verschiedene Bücher ins Gespräch. Anfangs harmlos, aber spätestens seine Respektsbekundung für den, äähm, Wirtschaftsautor Günter Ogger („Nieten im Nadelstreifen“) hätte mich aufmerken lassen müssen. Daß ich hier das Gespräch nicht schleunigst abbrach, hatte ich mit einem bunten Strauß an Verschwörungstheorien zu bezahlen. Kleine Kostprobe gefällig?

Es gibt ein Wasserauto, welches mit einem Liter Wasser 5.000 km weit fährt. Warum sich diese bahnbrechende Erfindung nicht durchgesetzt hat, wo sie doch das Problem des knapper werdenden Öls auf einen Schlag lösen könnte? Das ist die Schuld einer geheimen Herrschaftsclique, die ihr Wirtschaftsmonopol durch das Fälschen von Schulbüchern und Ermorden von mißliebigen Erfindern aufrechterhält.

Nikola Tesla, ein zweifelsohne großer Erfinder, war ein noch viel größerer Erfinder, als der Welt bekannt ist. So baute er Anfang des 20. Jahrhunderts ein Elektroauto, welches keine Batterie benötigte, sondern seine Energie von frei im Weltall umherschwebenden Elektronen bezog. Warum auch diese Erfindung nicht gebaut wird? Man ahnt es sicher: wieder die Herrschaftsclique.

Tesla brachte mehrere Dutzend Glühbirnen zum Leuchten, indem er diese einfach die Erde steckte und die benötigte Energie drahtlos mittels eines speziellen Senders über viele Kilometer zu ihnen übertrug. Warum die Elektrizitätswirtschaft trotzdem noch für Abermillionen Euro ihre blöden Masten aufstellt? Yeeeepp!!

So laberte und schwallte er dahin, bis ich mich schließlich in einem Verzweiflungsakt der näherrückenden Gehirnerweichung entziehen konnte. Und wieder mal feststellen mußte, daß ich zu nett für diese Welt bin. Während ich durchhalte, bis die Ohren bluten, hätten andere das Gespräch schon viel früher mit einem rüde gebrüllten „SCHWACHSINN!!“ weniger höflich, dafür umso effektiver beendet.

Gewitter

20. Juli 2007

Gerade ging hier ein heftiges Gewitter nieder. Ich stellte mich auf den Balkon, um ein paar nette Regenfotos zu schießen, da schlägt der Blitz ein.

Wenn man erst ein kurzes Brizzeln hört und sofort danach einen gewaltigen Knall, dann weiß man: Der war jetzt nah!

Nein, ich habe ihn leider nicht aufs Bild bekommen.

Wie schnell fährt denn der?

12. Juli 2007

Damit muß man wohl leben, wenn man in einem englischen Exoten unterwegs ist. Man wird angehalten, weil die Damen und Herren von der Polizei sich für das Auto interessieren und nicht für die (nicht begangenen) Verkehrsübertretungen des Fahrers.