Argumentative Leere


Sucht man im Netz nach Informationen zu Religion, so stößt man unweigerlich auf das Phänomen, dass strenggläubige Christen und Muslime offenbar wesentlich häufiger ein Problem mit dem freien Gedankenaustausch haben als Atheisten. Sowohl auf entsprechenden Blogs wie auch bei Youtube-Filmen mit religiösen Inhalten stelle ich fest, dass Kommentare entweder nur nach Moderation freigeschaltet werden oder die Kommentarfunktion von vornherein deaktiviert ist. Religiöse Menschen lieben es zwar, der Welt ihre Botschaft von Gott, Allah oder den großen Übeln der Evolutionstheorie mitzuteilen, aber darüber diskutieren mögen sie deutlich seltener.

Nicht etwa, dass sie nicht ihre Bereitschaft zur Debatte bekundeten. So sind beispielsweise beim Blog Atheistische Le(e/h)re laut Eigenbeschreibung „gutgemeinte Diskussionen“ über das inhaltsleere Leben, welches wir Atheisten angeblich führen, stets willkommen. In diesem Zusammenhang fand ich allerdings einen Blogartikel etwas verwirrend, der mir mitteilte, dass wir Atheisten nerven, wenn wir über Gott reden. Gerade für Gläubige, die ihren Glauben ernst nehmen, ist Gott doch besonders wichtig. Warum also wollen sie nicht die Gelegenheit wahrnehmen, jemanden von der Gegenseite zu bekehren, was sie doch sonst so gerne tun? Und ein Gläubiger, der schon über den Titel seines Blogs deutlich macht, dass er über Atheisten reden will, will nicht, dass diese über Gott reden?

Ob dieser logischen Inkonsistenzen postete ich einen Kommentar, der wie bei christlichen Blogs gewohnt erst nach Prüfung freigeschaltet wurde, erhielt nicht nur recht zügig eine spitz formulierte Antwort, sondern auch weitere Kommentare dieses Bloggers hier bei mir. Daraufhin schrieb ich wieder einen Kommentar, erhielt eine Antwort, antwortete meinerseits… und Stille. Seit vier Tagen wurde meine letzte Antwort nicht freigeschaltet, geschweige denn, dass ich einer Antwort für würdig befunden wurde. Ob das noch passieren wird und jener Blogger vielleicht nur durch einen Dauerbesuch von Gottesdiensten vom Freischalten und Antworten abgehalten wurde, weiß ich nicht.

Woran liegt es, dass Strenggläubige so zögerlich in der Diskussion sind? Meine Vermutung ist, dass sie sich der irrationalen Grundhaltung ihrer Position sehr bewußt sind und darum mit ihr nicht argumentativ konfrontiert werden wollen. Dies ist in der Konsequenz auch die Begründung dafür, warum christliche Fundis wie Martin Mosebach und Robert Spaemann immer wieder mit der Forderung nach strafrechtlicher Verfolgung von Blasphemie in die Öffentlichkeit treten. Es verwundert nicht, dass das Nachbarblog, welches der Betreiber von Atheistische Le(e/h)re führt, ebenfalls ein Blasphemie-Gesetz fordert.

Der Vollständigkeit halber poste ich hier meinen letzten, nicht freigeschalteten Kommentar in jener Diskussion (Zitate vom AL-Blogger in kursiv, Zitate von mir in fett/kursiv):

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Denn die Religiösität anderer geht niemanden etwas an und da niemand gezwungen ist mitzumachen, ist die Aufregung mancher Atheisten darüber nur ein Kennzeichen für eine Phobie. Und über was man eine Phobie haben kann oder nicht, hängt immer nur von psychischen Zustand des einzelnen ab.

Auch wenn ich mich wiederhole: Ihr Blog macht schon über den Titel kenntlich, dass Sie sich ausführlich mit der atheistischen Gegenseite befassen wollen. Um genauer zu sein: mit dem angeblich inhaltsleeren Leben der Atheisten. Sie merken gar nicht, dass Ihr alberner Versuch, Küchentischpsychologie zu betreiben, auf Ihrer eigenen Fußmatte landet.

Zweitens verfallen auch Sie in die Angewohnheit vieler Gläubiger, das Wort Atheist grundsätzlich mit dem Adjektiv „militant“ zu versehen.
Echt … wo mache ich das?

Ich weiß ja, dass zur Standardübung von Hardcore-Gläubigen das Ausblenden von Sachverhalten gehört, aber dass Sie das tatsächlich bei Texten schaffen, die Sie gestern und heute noch selbst geschrieben haben, wundert mich dann doch. Kleiner Tipp: Strg-F und dann „militant“ eintippen beantwortet Ihre Frage blitzschnell. Und suchen Sie häufiger.

Zünden wir Ihnen das Haus (oder das Blog) überm Kopf an?
Auch wenn mir das in der BRD noch nicht passiert ist, aber so etwas machen Atheisten mit Gläubigen. Geschehen zum Beispiel in der UDSSR, in China, in Kambodscha, in Nord Korea, in der DDR und vielen anderen atheistischen und menschenverachtenden Regimen.

Jetzt wird es wirklich absurd. Ihr Bildchen von den nervenden, weil über Gott diskutierenden Atheisten habe ich schon häufiger gesehen und es bezieht sich auf diejenigen Atheisten, die im Netz oder im Fernsehen über Religion sprechen. Und diese genauso wie auch ich gehören nicht zu irgendwelchen Unterdrückerregimen, als deren Verfolgte Sie sich hier hochstilisieren wollen. Schämen Sie sich.

Man muss nur mal auf eine Demonstration für Lebensschützer gehen und beobachten was da im Vorfeld geschieht, wie atheistische Gruppen agieren und auch wie diese Gruppen als militante und gewaltbereite Demonstranten auftreten.

Als militant und gewaltbereit empfindet Ihresgleich doch schon, wenn es eine Gegendemonstration zu den heuchlerischen Veranstaltungen der sogenannten Lebensschützer gibt. Und wenn Sie schon soweit sind, dann fangen Sie am besten erstmal bei den Priestern Ihrer Kirche an, die nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Kinder mißbraucht haben und noch mißbrauchen. Die sich dann von ihren Oberen decken und stillschweigend woanders hin versetzen lassen, anstatt dass diese das pädophile Gesindel bei der Polizei anzeigen und achtkantig aus dem Kirchendienst rausschmeißen. Oder die Oberen machen selbst mit bei sexuellem Mißbrauch wie ein gewisser Bischof Mixa, der anschließend dreist behauptet, nicht die Kinderschänder wären schuld, sondern die allgemeine Moral. Oder ein Pater Benedict Groeschel behauptet, es wären vermutlich die Opfer selbst gewesen, die die Kinderschänder verführt hätten.

Gehen wir weiter zu dieser verlogenen Moral, nach der AIDS schlecht ist, aber Kondome noch schlechter. Eine Moral, die einen Kardinal Lopez-Trujillo dazu verleitete, wissentlich die Lüge zu verbreiten, Kondome würden nicht vor AIDS schützen, weil sie Löcher enthielten, eine Lüge, die Abertausende AIDS-Opfer in Afrika zusätzlich gekostet hat. Wie gesagt, das kam nicht von einem kleinen Dorfpfarrer, sondern von einem Kardinal, dem zweithöchsten Würdenträger nach dem Papst.

Das sich Atheisten hier ähnlich aufführen wie Islamisten ist leider eine Tatsache und ein Hinweis darauf welche großen Probleme der Atheismus mit der Meinungsfreiheit und Toleranz hat.

Nö, Sie wissen einfach nicht, was Meinungsfreiheit und Toleranz ist. Sie glauben, dass wir Ihre Meinungsfreiheit angreifen, wenn wir über Religion debattieren. Und Leute wie Sie oder die selbsternannten Philosophen Mosebach und Spaemanns reagieren darauf, indem sie Beschränkung der Meinungsfreiheit für Äußerungen fordern, die sich auf Religion beziehen. Und wenn Sie atheistische Meinungsäußerungen allen Ernstes mit dem Islamismus vergleichen, dann haben Sie nicht den blassesten Schimmer, wovon Sie reden. Das ist die schiere Ahnungslosigkeit und Ignoranz, die Sie hier demonstrieren. Aber groß von Bildung tönen.

Verstümmeln wir kleine Jungen als Zeichen seiner Bindung an die Gottlosigkeit?
Atheisten verstümmeln Kinder dadurch das man ihnen eine ausgewogene Erziehung und Bildung vorenthält.

Sie meinen, dem Kind beizubringen, dass man den Verstand auszuschalten hat, wenn man schwarzberockten Moralpredigern zuhören soll, die uralte Märchen aus der Bronzezeit als Wahrheit verkaufen, wäre ein Zeichen einer ausgewogenen Erziehung und Bildung? Da widerspreche ich Ihnen entschieden.

Das viele konvertierte Salafisten aus einem atheistischen Elternhaus kommen, zeigt erschreckend auf welche Defizite diese Erziehung hinterlässt.

Was für ein Quatsch. Die weitaus meisten Salafisten kommen aus dem muslimischen Milieu. Sie wissen nicht, wovon Sie reden.

Schon der Gebrauch der Umschreibung „massiven Widersprüche“ zeigt doch Ihre Probleme zu tolerieren das es religiöse Menschen gibt.

Nö, ich stelle nur einen Fakt fest, den ich Ihnen gerne vielfach belege. Erneut: Sie haben offenbar keine Ahnung, was Toleranz bedeutet.

Zwingen wir Sie mit vorgehaltener Pistole, Ihrem Glauben abzuschwören?
Das dies Atheisten machen, gab es schon oft in der Geschichte. Passiert bis Heute, zum Beispiel in Nord Korea.

Ach, die alte Leier wieder. Stellen Sie sich doch nicht dauernd als Opfer dar. Hier zwingt Sie niemand, weder ein Michael Schmidt-Salomon noch ein Richard Dawkins noch ich.
Und wenn wir schon beim Abfall vom Glauben sind, dann könnte ich Ihnen Geschichten über die kirchliche Inquisition oder über die Hexenverfolgungen erzählen, die Ihnen angesichts der begangenen Grausamkeiten das Blut stocken lassen. Alles sanktioniert von der Bibel („die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen“). Lesen Sie mal Oskar Wächter, mit welch widerlichen Methoden angebliche Hexen traktiert wurden, die zum Schluß darum flehten, verbrannt zu werden, damit nur die Folter aufhört.

Es gibt Atheisten die schon mal die Bibel oder andere religiösen Schriften gelesen haben um überhaupt zu wissen was drinnen steht, um aber auch festzustellen das vieles was in religiösen Schriften steht nicht falsch ist, ja selbst für Atheisten zu 100 % mitzutagen ist.

Na und? Einen Satz wie „du sollst nicht töten“ trage ich ebenfalls mit. Was ich nicht mittrage, sind biblische Gesetze, die die Sklaverei unterstützen, die die Steinigung von ungehorsamen Kindern, von Homosexuellen oder von Holzsammlern am Sabbat fordern. Gesetze, nach denen für eine Vergewaltigung an den Vater fünfzig Silberlinge zu zahlen ist und der Täter anschließend sein Opfer zur Frau erhält. Oder, wenn die Frau schon einem anderen versprochen war und nicht laut genug um Hilfe gerufen hat, sie zusammen mit dem Täter gesteinigt wird. Diese widerwärtige und perverse Moral, die Ihr heiliges Buch verkündet, trage ich ganz und gar nicht mit.

Es gibt keinen einzigen Beleg der Gott unwahrscheinlich macht. Sorry ….
Dieser Unsinn von der “Unwahrscheinlichkeit” Gottes fußt auf Unkenntnis über das wie religiöse Menschen Gott definieren und erleben.

Sie unterliegen – wieder einmal – einem schwerwiegenden Mißverständnis. Sie glauben, dass das, was Sie sich einbilden und was üblicherweise als Halluzination bezeichnet wird (lt Wikipedia „eine Wahrnehmung eines Sinnesgebietes, ohne dass eine nachweisbare Reizgrundlage vorliegt“) als objektiver Sachverhalt bezeichnet werden könnte. Dem ist aber nicht so.

Um die Unwahrscheinlichkeit Gottes festzustellen, muss man einfach nur die angeblichen Wunder in der Bibel (sprich: die zeitweilige Außerkraftsetzung der Naturgesetze) sezieren und sich fragen, ob man sie in heutiger Zeit schon einmal hat beobachten können. Nein, hat man nicht. Stets fanden sie in den Erzählungen der Bibelautoren statt und in den meisten Fällen wurden sie viele hundert Jahre aufgeschrieben, nachdem sie angeblich passierten.

Oder betrachten wir Gebete, die lt. Matthäus 17,7 oder Matthäus 21,21 in jedem Fall helfen, wenn sie nur mit dem nötigen Maß an Glauben ausgesprochen werden: Aber noch nie ist zum Beispiel einem Kind, welches auf eine Mine getreten ist und dadurch ein Bein verloren hat, selbiges wieder nachgewachsen. Sollte doch für einen allmächtigen Gott eine Kleinigkeit sein, gerade das Gebet eines unschuldigen Kindes zu erhören, insbesondere wenn Jesus dergleichen in der Bibel verkündet, oder? Aber nein, dieser Gott ist entweder taub oder er verspricht zwar Dinge, hat aber keine Lust, sie beim ewig quengelnden Menschenvolk auch einzuhalten. Oder – dritte und wahrscheinlichste Möglichkeit – es gibt ihn schlicht und einfach nicht.

Atheismus heißt einfach nur, dass wir es nicht nötig haben, einen in der Bronzezeit erfundenen Pappkameraden im Himmel zu unserem Lebensinhalt zu machen.
Hier sieht man wieder das Atheismus oft mit Intoleranz und mangelnder Bildung zu tun hat. Sorry, aber diese unqualifizierte Wortwahl bezeugt genau das.

Ist Ihr Begriff von Toleranz, dass ich nicht aussprechen darf, dass ich Ihren Gott für erfunden halte? Zum x-ten Mal: Sie wissen nicht, was Toleranz bedeutet. Das lässt im übrigen auch darauf schließen, wie es um Ihre Bildung bestellt ist bzw. den Mangel daran.

Atheismus ist eine Religion und das ich dieser Religion auch eine Theologie zugestehe

Allmählich wird Ihr freies Fabulieren um Begriffe ermüdend. Bookmarken Sie sich Wikipedia oder legen Sie sich ein gutes Lexikon zu.
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8 Antworten to “Argumentative Leere”

  1. Argumentative Windstille « Spritkopf Says:

    […] « Argumentative Leere […]

  2. Muriel Says:

    Ja… Ich weiß auch nicht, wie jemand Menschen dafür kritisieren kann, dass sie der Meinung sind, es sei statthaft, die Meinung anderer Leute zu kritisieren, aber das ist nicht das einzige Stück kognitiver Dissonanz, das man als Theist offenbar irgendwie ertragen muss.

  3. Catio Says:

    Es ist eben so, dass Religionen keine handfesten Beweise vorlegen können und deren Anhänger deshalb stets argumentativ „abschalten“ müssen. Mir passiert das auch immer mal wieder drüben bei Scilogs bei dem Religionswissenschaftler Blume oder wie vor kurzem in meinem eigenen Blog. Oft werden Anhänger persönlich und behaupten Dinge, die nie gesagt wurden.
    Man kann den ganzen Glaubenskram genauso wie den ganzen esoterischen Kram argumentativ immer in die Ecke drängen, das ist das gleiche Muster und letztendlich einfach. Frag mal einen Theologen, wie er sich denn den Zusammenhang zwischen göttlichen Visionen und den inzwischen gut nachgewiesenen Hirndefekten erklärt, bei denen genau diese göttlichen Visionen künstlich erzeugt werden können. Er wird einfach die Ergebnisse der Hirnforschung anzweifeln oder von einem großen Geheimnis sprechen, zu etwas anderem sind auch studierte Theologen nicht mehr in der Lage, mehr ist nicht drin. Religion ist im Prinzip das gleiche wie Esoterik, halt ein wenig älter. Es kann nur daran geglaubt werden oder nicht, argumentative Wege gibt es nicht, nicht mal philosophisch…

  4. spritkopf Says:

    @Muriel
    Kognitive Dissonanz ist ein gutes Stichwort. Dessen Bedeutung lernt man erst richtig kennen, wenn man mal mit bibeltreuen Christen über die göttlicherseits verursachten Genozide des Pentateuch diskutiert hat.

    @Catio
    Achja, Theologen und die Hirnforschung. Habe gerade „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ von Manfred Lütz gelesen. Der ist ja nicht nur Theologe, sondern schimpft sich auch Psychologe. Er will dem Leser zwar erklären, wie wissenschaftliches Arbeiten auszusehen hat, verkündet aber im gleichen Zuge lauter Glaubensweisheiten, für deren Wahrheitsgehalt man den sprichwörtlichen Münzwurf zu bemühen hat.

  5. Der Preis des Missionierens – oder warum Atheisten nicht ganz fair sind « Der Nesselsetzer Says:

    […] zu lesen, die zumeist irgendwann seitens der Gläubigen abgebrochen werden oder im Nirwana nicht genehmigter Kommentare verschwinden, wenn die Diskussion auf dem Blog eines Gläubigen geführt wird. Das ist im Prinzip kein Wunder, […]

  6. spritkopf Says:

    @stefan von der Atheistischen Le(e/h)re – zum jüngsten Kommentar auf Ihrem Blog:
    Dann veröffentlichen Sie die Kommentare doch, damit sich jeder selbst ein Bild von diesen angeblichen Beleidigungen machen kann. Sie haben von mir nichts gehört, was Sie nicht zuvor mir an den Kopf geworfen haben.

  7. awmrkl Says:

    Ich halte die zunehmende Schärfe in dieser Auseinandersetzung, die ich eigentlich überall feststelle, wenn es um Religion/Glaube geht, für eine Art Kulturkampf, der schon lange überfällig ist: Säkularität Religiosität im Staat.
    Wir werden sehen, wer gewinnt; ich stehe kompromißlos auf Seite der Säkularisierung.

  8. spritkopf Says:

    Ich sehe auch keinen Grund, mir besondere Zurückhaltung aufzuerlegen. Die Kirchen verfolgen als stetes Ziel ihrer Tätigkeit die Missionierung. Die katholische Kirche verkündet derzeit eine Initiative der Neu-Evangelisierung, also die ausdrückliche Bemühung darum, neue Kirchenmitglieder zu gewinnen. Der eine christliche Blogger, mit dem ich diskutierte, hat das sogar auf seiner Startseite stehen.

    Wenn sie im gleichen Zuge von militantem Atheismus schwätzen und davon, dass wir Atheisten – aggressiv wie wir seien – unseren Unglauben nicht mehr im stillen Kämmerlein auslebten, sondern versuchen, andere Menschen von der Nicht-Existenz eines übernatürlichen Wesens zu überzeugen, empfinde ich das als unangenehme Heuchelei. Warum sollte den Gläubigen die öffentliche Verkündung ihrer Botschaften erlaubt sein, aber uns Atheisten nicht?

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