iPhone und Benutzerfreundlichkeit


So ist das, wenn man in der Bekanntschaft den Ruf als Computerheiler weghat: Man wird zu Notoperationen an einem Apple iPhone gerufen, selbst wenn man sonst ausschließlich auf Windows-Maschinen arbeitet.

In diesem Fall ging es um verbogene Einstellungen an zwei Mailkonten – OK, nicht wirklich eine Herausforderung. Es gestaltete sich allerdings viel langwieriger als nötig, vor allem, weil die Mailapplikation offenbar beim Senden immer nur genau eine Mail in der Mache hat. Und wenn die wegen krummer Settings nicht verschickt werden kann, dann ist auch das zweite (aber funktionierende) Konto so lange blockiert, bis der Mailer nach laaaaanger Wartezeit feststellt, daß der Zugriff auf das erste Konto nicht klappt.

Zudem scheint eine Mail, die nicht verschickt werden konnte, auch nicht richtig aus der Mailqueue gelöscht werden zu können. Man kann sie zwar aus dem Ausgangsordner entfernen, aber beim nächsten Zugriff probiert das Programm doch wieder, irgendetwas zu versenden – mit der damit verbundenen Wartezeit und Blockierung des zweiten Kontos. Wirklich nervtötend.

Von Apples vielgerühmter Benutzerfreundlichkeit habe ich jedenfalls nicht viel gemerkt. Und weiß jetzt auch, daß ich ein iPhone in diesem Leben nicht brauchen werde.

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