Zum Schweizer Plebiszit über Minarette


Ich stelle mir gerade vor, man hätte einen Volksentscheid hier in Deutschland durchgeführt und er wäre wie in der Schweiz ausgegangen. Was wäre das Ergebnis?

Artikel 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
(4) Der Bau von vergoldeten Türmchen ist verboten.

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8 Antworten to “Zum Schweizer Plebiszit über Minarette”

  1. rolandschwarzer Says:

    Das stimmt so nicht ganz. Richtig wäre:
    (4) Der Bau vergoldeter Türmchen ist erlaubt, sofern dies als Ausdruck der christlich-abendländischen Tradition empfunden wird, und nicht etwa bei irgendwelchen eingeborenen Spießern als Machtdemonstration von dahergelaufenen Fremden ankommt.

  2. peterswurst Says:

    „Scheiß Schweizer! Zuerst Steueroase – nun Nazi-Paradies!“ – „Durch diese hohle Gasse muss der Rechtspopulist kommen“ – ironische Artikel zu diesem Thema –

    http://freidemzen.wordpress.com/2009/11/29/scheis-schweizer-zuerst-steueroase-%E2%80%93-nun-nazi-paradies/

    „Durch diese hohle Gasse muss der Rechtspopulist kommen“

    http://freidemzen.wordpress.com/2009/11/29/durch-diese-hohle-gasse/

    Genau, wie wir alle dachten – zwar waren zwei Antwortmöglichkeiten erlaubt aber eigentlich doch nur eine gestattet – „Für den Minarettbau heißt: aufgeschlossen, aufgeklärt, intelligent; gegen ebendiesen heißt nun mal: intolerant, rechtsextrem, faschistisch! Da kann man ja eigentlich nicht so viel falsch machen! Macht das Kreuzchen, wo es hingehört und alle sind glücklich!“
    ansonsten wird diffamiert und kräftig mit der braunen Keule geschwungen – so funktioniert Demokratie – aber irgendwie stinkt Demokratie ja!
    Toll, dass auch noch alle wissen wieso genau die Schweizer sich so entschieden haben. Und zwar aus den falschen Gründen…
    Ich rufe auf die Wahlen dann einfach abzuschaffen, so wird immer richtig entschieden!

    Der Islam muss sich in Europa anpassen und ebenso die Anhänger… In Afrika muss ich kurze Hosen tragen weil es so heiß ist und im Norden Jacken… – wie dieses banale Beispiel gibt es auch traditionelle Gegebenheiten, die vorherrschen – auch diesen muss man anpassen…

  3. spritkopf Says:

    @Roland
    Ich bezweifle, daß „dahergelaufene Fremde“ den Anforderungen an juristische Formulierungen genügt. ;-)

    @peterswurst
    Wo habe ich diffamiert und die braune Keule geschwungen?

    Auf der Seite, zu der Sie verlinken, beschreibt sich einer der Autoren selbst: „Im Gegensatz zu einigen Parteien in Land- und Bundestag bekennt er sich zum deutschen Grundgesetz.“

    Nun, genau das tue ich auch. Und mir ist das Grundgesetz zu wichtig, um es mit Albernheiten zu füllen wie beispielsweise der Frage, ob goldene Türmchen erlaubt sein sollten. Zur Erinnerung – darum ging es nämlich beim Volksentscheid: Ob ein entsprechender Passus in die Schweizer Verfassung aufgenommen wird.

  4. spill Says:

    Ja also wo kann man denn jetzt hier gegen diese Ausländer unterschreiben ?
    (PockenfresseKampagne neulich in Hessen wg.DoppelPass, von einer Oma)

    Da Pockenfresse ja nun auch bald „Wetten Das?“ übernehmen wird….so als GOTTschalkNachfolger…werden sich die Wetten ja auch ändern, also diesbezüglich.
    Im Prinzip finde ich schon, – wen ich in mein Haus einlade, und dort wohnen lasse….der sollte schon irgendwie die für diesen Haushalt geltenden Regeln befolgen.
    Ich meine wenn ich jetzt ca.232 Kirchen in andersgläubigen Ländern errichten möchte……

  5. spritkopf Says:

    @spill
    Für Gäste sehe ich das genauso. In Deutschland aber gibt es mittlerweile viele deutsche Staatsbürger moslemischen Glaubens, und wenn diese in einer Moschee mit Minarett beten wollen, sehe ich keinen Grund, sie daran zu hindern. Zumal Artikel 4 GG – in seiner bisherigen Form ;) – sich dazu ziemlich eindeutig äußert.

    Ein Minarett ist ja kein Erkennungszeichen für einen radikalen Islamisten wie z. B. den Kalifen von Köln. Den ich übrigens schon viel früher aus dem Verkehr gezogen hätte.

  6. spill Says:

    Ja stimmt.
    Trotzdem.
    Ich bastele schon fleißig Papierflieger (offiziell, eigentlich sind die aus solider Pappe, also wesentlich mehr Durchschlagskraft) die ich heimlich auf so Moslems werfen werde.
    Bestückt mit SchweinefleischStückchen !
    Hei die werden sich wundern ey !
    (DAS hätte die Strategie von DASBUSHIT sein sollen!) ;-))))))))))))

    Ne ernsthaft.
    Bissl primitiv mein Getippe s.o., aber naja.
    Man muss sich wirklich so vor solchen VerallgemeinerungsAnsichten hüten.
    Was PILD-öh-„Leser“…betrifft ist das ein wirklich ernsthaftes Problem.
    Und die sind leider die Mehrheit*schulterzuck*.
    Von „MultiKulti“ bin ich schon halbwegs abgekommen.
    Diese Gettttoisierung ist Mist.
    Da muss man schon unterscheiden zwischen einer lieben Schulkollegin von Elisa(10) die ein Kopftuch trägt(aber EMINEM hört;-) und bärtigen FinstergesellenVätern.
    Tja das.
    Isse grosse äh probleme eye.

  7. spritkopf Says:

    @peterswurst
    Was ist los? Mögen Sie sich nicht mehr zu meiner Frage äußern? Warum nicht?

    Ok, könnte vielleicht damit zusammenhängen, daß Sie in Wirklichkeit der Betreiber des Blogs sind, auf das Sie hier als vorgeblich unbeteiligter Dritter verlinken. Und damit, daß Sie einen ähnlichen Kommentar in so ziemlich jedes Blog hineingeschmiert haben, das bei einer WordPress-Suche nach „Minarett“ ausgespuckt wird. Blogspammerei nennt man das übrigens. Aber immerhin, es hat sich ja gelohnt. Von durchschnittlich einem Kommentar pro Beitrag vorher auf 70 Kommentare für das von Ihnen verlinkte Post… Respekt!

    Daß Sie meinen Vorwurf der Blogspammerei nicht in Ihrem Blog dulden wollen, kann ich auch verstehen. Sieht man ja schon am Namen „Freiheitlich-demokratische Zensur“, haha, gell? Obwohl – für ein paar Minuten war mein entsprechender Kommentar ja freigeschaltet, bevor Sie ihn dann doch gelöscht haben. Aber das ist ja das Schöne an Satire. Man kann immer behaupten, es sei ernstgemeint. Oder auch nicht. Ganz so, wie es einem gerade in den Kram paßt.

  8. spritkopf Says:

    @spill
    Über die Stealth-Papierflieger müssen wir nochmal sprechen. ;)

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