NPD für Intoleranz


Auf Zeit Online liest man, daß unter dem Motto „Mit Energie für Toleranz“ ein Fußballspiel zwischen Energie Cottbus und Germania Storkow, einer Amateurmannschaft geplant war, jedoch auf Druck der NPD wieder abgesagt wurde, da diesem Drecksgesindel derem Landesvorsitzenden das Motto nicht gefiel.

Mal abgesehen von diesem peinlichen Einknicken von Energie Cottbus vor den Rechten – aber so direkt und explizit hat selten ein höherrangiger Neonazi-Schwachkopf NPD-Parteipolitiker zu verstehen gegeben, daß seine Partei für Intoleranz steht.

6 Antworten to “NPD für Intoleranz”

  1. Deckname *Uschi* Says:

    Der von der Zeit verlinkte NPD-Brief behauptet, dass das Freundschaftsspiel im Rahmen des „Kampfes gegen Rechts“ unter dem Motto „Mit Energie für Toleranz“ stattfinden sollte.

    Wenn das so stimmen sollte, haben die Veranstalter natürlich einen Kardinalfehler begangen. Sport sollte generell von politischen Aussagen Abstand nehmen. Allenfalls tragbar wäre noch ein Motto „Kampf gegen Extremismus“ gewesen. Aber nur gegen „Rechts“ zu sein, ist per se schon eine politische Aussage, die ein Sportverein niemals treffen sollte. Da hätten die Vereinsvorstände besser aufpassen müssen.

  2. spritkopf Says:

    Es ist doch wohl aus dem Kontext klar ersichtlich, daß mit „Kampf gegen Rechts“ der Rechtsextremismus gemeint war. Der Osten hat nun mal ein Problem mit dem Rechtsextremismus und wenn ein Sportverein (oder mehrere) dagegen aufruft, ist dagegen nichts einzuwenden.

    Es sei denn, man behauptet, die NPD bestünde aus lupenreinen Demokraten. Dann glaubt man aber entweder auch an den Weihnachtsmann oder man gehört selbst zu denen und wirft die üblichen Nee-was-sind-wir-harmlos-Nebelkerzen.

  3. *Uschi* Says:

    Vorsicht, Eva Hermann kommt gleich vorbei.

    Es mag sein, dass es auch im Osten auch ein Problem mit rechtsextremistischem Gedankengut gibt. Genauso gibt es dort aber auch Linksextremismus. Sogar im goldenen Westen sollen beide Strömungen aktiv sein. Niemand stellt das in Frage.

    Auch ist die NPD eine in Deutschland nicht verfassungswidrige Partei. Das mag Dir und vielen anderen persönlich mißfallen, ist aber geltendes Recht.

    Wer sich nun erhebt, um andere Meinungen zu ‚bekämpfen‘, muß schon sehr genau hinschauen, dass er sich durch die Wahl des Kampfrufes nicht selber politisch angreifbar macht. Und in diese Falle sind die Sportvereine getappt.

  4. spritkopf Says:

    Es gibt in Deutschland mit Recht hohe verfassungsmäßige Hürden, bis eine Partei verboten werden kann. Allerdings messe ich die NPD an ihren Worten und ihren Taten. Und die sagen mir ganz klar, daß sie eine Partei der Intoleranz ist und daß sie die verfassungsmäßige Ordnung beseitigen will, sobald sie es irgendwie schaffen würde, an die Macht zu gelangen.

    Um das zu realisieren, braucht man noch nicht mal die einschlägigen Presseberichte herzunehmen. Es reicht, sich einen x-beliebigen NPD-Umzug anzusehen, auf dem hohlschädelige Glatzköpfe in Springerstiefeln nebenher marschieren und abgewandelte Hitlergrüße darbieten. Da können Kreidefresser wie du soviel dummes Zeug dahersäuseln, wie sie wollen.

  5. *Uschi* Says:

    „Es reicht, sich einen x-beliebigen NPD-Umzug anzusehen, auf dem hohlschädelige Glatzköpfe in Springerstiefeln nebenher marschieren und abgewandelte Hitlergrüße darbieten.“

    Meine Meinung. Als Aussage nicht ernstzunehmen. Wird nur durch spezifische Gegenaktionen aufgewertet.

  6. spritkopf Says:

    Ok, Muschi, du hast hinreichend bewiesen, daß du zu den Verharmlosern gehörst. Jetzt geh wieder zurück auf dein eigenes Blog und betätige dich dort.

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