Und wieder ein Kandidat


… bzw. eine Kandidatin, deren Bild im Lexikon unter dem Begriff „Kollerkommunikation“ aufgeführt werden könnte. Diesen schönen Begriff hat einst Thomas Knüwer geprägt und er bezeichnet kurz gesagt die hohe Kunst, einen kleinen PR-Schnitzer in einen großen PR-GAU zu verwandeln.

Heutige Kandidatin: Hannelore Kraft, Chefin der NRW-SPD. Sie geht mit einem Rechtsanwalt auf den Blogger und Journalisten David Schraven los, weil der entdeckt hat, daß Frau Kraft auf ihrer Homepage einen ehemaligen Arbeitgeber nicht mehr namentlich aufführen mag, nachdem dieser vor rund drei Jahren in einen Skandal um Fördermittel verwickelt war. Und die Rolle der Frau Kraft bei dieser Geschichte durchaus nicht so klar ist. Näheres hier, hier und hier.

Jedenfalls hat sie es mit diesem Versuch, einen Kritiker mundtot zu machen, bis zu einer eigenen Story bei Spiegel Online geschafft. Und damit der SPD wieder etwas publizistische Aufmerksamkeit verschafft. Allerdings keine, die man bei Müntefering und Co. schätzen dürfte.

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