Nachspiel zur Hudson-Notwasserung


Vor gut einem Monat erlitt ein Airbus der amerikanischen Fluggesellschaft US Airways kurz nach dem Start in New York City einen Vogelschlag in beiden Triebwerken, die dadurch sofort ausfielen. Pilot Chesley Sullenberger brachte die Maschine in einer Notwasserung so gekonnt auf den Hudson River, daß nicht ein einziges Opfer zu beklagen war.

Wer sich in der Luftfahrtgeschichte ein bißchen auskennt, weiß diese Leistung besonders zu würdigen. Muß ein Passagierjet notlanden und kann dies nicht auf einem Flughafen tun, geht dies fast nie ohne Verlust von Menschenleben ab, selbst unter optimalsten Umständen. Konsequenterweise wurde Pilot Sullenberger vom amerikanischen Präsidenten und vom Kongress besonders belobigt.

Einige Passagiere sind jedoch offenbar der Meinung, daß kein Grund zur Dankbarkeit bestünde und planen, die Fluggesellschaft wegen „post-traumatic stress disorder“ zu verklagen. Ich würde sagen, dies sind die aussichtsreichsten Kandidaten für den nächsten Stella-Award.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: