Antifa und die Werbung


Die Linken seien zutiefst humorlos, lese ich gerade in einem Kommentar im Blog von Andrea Diener. Dabei stimmt das gar nicht.

Geht man nämlich auf die Seite zu einem Kongress der Jugendantifa Frankfurt, so begrüßt einen als erstes das Werbebanner eines bekannten Blumenversenders quer über die ganze Seite.

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Hat man dieses weggeklickt, dann liest man von den „Möglichkeiten einer kritischen Intervention in die oft zu kurz greifende Kapitalismuskritik im Rahmen des G8-Gipfels“. Weiter unten steht das mit „Kapitalismus abschaffen“ etwas prägnanter formuliert und – damit es auch der letzte Dämel kapiert – nochmals in großen Lettern auf englisch: „Smash Capitalism“. Direkt daneben die Werbung eines Online-Schmuckhändlers.

jugendantifa.jpg

Und ich frage mich, ob ich dem besonders gut getarnten Versuch einer Satire aufgesessen bin. Muß wohl, sonst hätte man ja auf Rostocker Pflastersteine einen kleinen Aufkleber draufpappen können: „Diese politische Meinungsäußerung wurde Ihnen präsentiert von Krombacher – eine Perle der Natur“

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