Peepshow


Wer sich schon immer gefragt hat, warum Kraftausdrücke im amerikanischen Fernsehen mit Pieptönen überlagert werden: dies ist eine Maßgabe der amerikanischen Federal Communications Commission FCC, die sie auch mit Bußgeldern gegenüber den Fernsehsendern durchsetzen konnte – bis jetzt. Nachdem US-Präsident Bush selber das Wort „Shit“ benutzte, allerdings ohne zu bemerken, daß dies von einem Mikrofon in seiner Nähe aufgenommen wurde, entschied ein amerikanisches Gericht nun, daß eine solche Maßgabe möglicherweise nicht durch die Verfassung gedeckt sei.

Bemerkenswert entlarvend die Reaktion des Chefs der FCC, Kevin J. Martin, auf dieses Urteil: „If we can’t restrict the use of the words “fuck” and “shit” during prime time, Hollywood will be able to say anything they want, whenever they want.“

Wahrhaft eine beängstigende Vorstellung: Die in Hollywood können alles sagen, was sie wollen und wann immer sie wollen.

Nachtrag: Eine erhellende Darstellung des Themas findet sich bei USA Erklärt

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